BUND Kreisverband Waldeck-Frankenberg
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Unser Wiesenprojekt im Jahresverlauf

Die naturnahe Pflege unserer Wiesen liegt uns am Herzen - ist sie doch Grundlage für eine hohe Biodiversität, vor allem bei Wildpflanzen und Insekten.

Mit Ausstellungen und Vorträgen informieren wir Interessierte und geben Tipps zur naturnahen Wiesenpflege. 

Artenvielfalt erhalten – Blühende Heuwiesen schützen

Im Februar 2025 luden die Kreisverbände Waldeck-Frankenberg des BUND und NABU alle Interessierten zu der Ausstellung „Blühende Heuwiesen“ nach Frankenberg ein. Die Veranstalter knüpften damit an ihre bisherigen Projekte zum Schutz artenreicher Wiesen an.

Diese Wiesen entwickelten sich durch ihre schonende landwirtschaftliche Bewirtschaftung im Verlauf von Jahrhunderten zu Lebensräumen, die zu den artenreichsten gehören, die in unserer Landschaft anzutreffen sind. 

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Kulturpflanzen und Wildpflanzen

Nahezu alle Pflanzen, die von uns Menschen angebaut werden, sind Kulturpflanzen. Ob im Garten oder auf dem Balkon, in städtischen Blumenbeeten oder auf den Feldern, es sind dort fast ausschließlich Pflanzen anzutreffen, in deren Entwicklung der Mensch mit züchterischen Maßnahmen eingegriffen hat. Es entstanden neue Sorten, die unseren menschlichen Bedürfnissen entsprechen: Entweder blühen sie besonders schön und groß, sie tragen schmackhaftere und größere Früchte oder sie bringen Erträge in bisher nicht gekannter Menge. Durch die gezielte Züchtung von Pflanzen haben sich einst ungeahnte Möglichkeiten aufgetan, für die Gewinnung unserer Nahrung, aber auch zur Verschönerung unseres Lebensraums.
Doch die Herkunft all unserer lecker schmeckenden oder wunderschön aussehenden Pflanzen ist wild und ursprünglich. 

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Einige Gründe für Wildblumen

Wildblumenwiesen sind Lebensräume. Sie dienen ihren Bewohnern als Nahrungsquelle und Brutplatz, als Unterschlupf und Überwinterungsquartier. Wildpflanzen und die mit ihnen lebenden Tiere haben sich im Lauf der Evolution aneinander angepasst, und es sind Abhängigkeiten entstanden. Viele Wildbienenarten sind auf den Pollen einer bestimmten Pflanzenfamilie, manche sogar auf den Pollen einer einzigen Pflanzenart angewiesen. 

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Rasenflächen für die Artenvielfalt – die Rasen-Revolution

Mit Rasen die biologische Vielfalt fördern – wie ist das möglich ?

Rasenflächen und Artenvielfalt sind kein Widerspruch. Auf das Wie kommt's an – bei Anlage und Pflege. Direkt vor unserer Haustür, rund um unsere Schule oder unseren Betrieb haben wir die Chance, Artenvielfalt nachhaltig zu fördern und uns daran zu erfreuen.

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No mow may - Mähfreier Mai

Die Aktion „No Mow May“ kommt ausgerechnet aus dem Land, das für seine feine Rasenkultur berühmt ist. Der englische Rasen ist zwar durchaus sprichwörtlich, aber schon seit einigen Jahren lassen dort Gartenbesitzer ihre Mähgeräte einen ganzen Monat lang (und länger) stehen, um dazu beizutragen, das massive Insektensterben aufzuhalten.

Während der regelmäßig kurz geschorene Rasen für Insekten weder Futter noch Nistmöglichkeiten bereitstellt, entwickeln ungestört wachsende Wildkräuter und Gräser schon nach kurzer Zeit Blüten und locken damit zahlreiche Insektenarten an. 

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Lass es blühen ... im Juni

Der mähfreie Mai ist vorbei, was kommt als nächstes?

Im Namen deiner Wildblumen und Bestäuber danke für deinen Mut, mit Konventionen zu brechen und deine Rasenflächen und zerstreuten grünen Bereiche wieder schöpferisch zu betrachten.

Du kannst den Unterschied sehen, den es ausmacht und wir hoffen, du bist angenehm überrascht von dem Ergebnis. Indem du den ganzen Mai über nicht gemäht hast, hast du deine Wildblumen wiedererweckt und deinen Bestäubern ein dringend benötigtes Rettungsseil zugeworfen.

Wie geht es weiter?

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Futterpellets und Pflanzenkohle für die Biodiversität

Wie kann man überschüssiges Gras klimaschonend und biodiversitätsfördernd verwerten? 
Das Thema beschäftigt Grünlandbetriebe, Kommunen und NaturschützerInnen, denn der Überschuss an Futtergras nimmt mit der zurückgehenden Tierhaltung zu, und von den Kommunen muss das auf ihren Spielplätzen, Friedhöfen und Wegrändern anfallende Gras, das seit 2014 als Abfall gilt, teuer entsorgt werden. Als Ausweg dient häufig das Mulchen der Flächen, was aber dazu führt, dass die Artenvielfalt massiv leidet. 

Doch ökologisch intaktes Grünland ist nicht nur als Lebensraum für die Biodiversität sehr wichtig, sondern ebenso als Kohlenstoffspeicher für das Klima. Also: „Wohin mit dem Gras?“, wenn das Grünland traditionell gemäht und abgeräumt werden soll?

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